Soft, Medium oder Firm klingt nach einer einfachen Wahl. In der Praxis steckt mehr dahinter – die passende Matratze lässt sich nicht allein an der Zahl auf der Waage ablesen.
Größe und Gewicht zusammen betrachten
Zwei Menschen können beide 90 Kilogramm wiegen und trotzdem ganz unterschiedliche Matratzen brauchen. Bei einem großen Menschen verteilt sich das Gewicht auf eine längere Fläche; ein deutlich kleinerer belastet die Matratze kompakter und braucht deshalb oft mehr Rückstellkraft.
Die Schlafposition
Seitenschläfer brauchen an Schulter und Becken genug Einsinktiefe, damit die Wirbelsäule möglichst gerade liegt. Rückenschläfer bevorzugen häufig eine mittlere, gleichmäßige Unterstützung. Bauchschläfer sollten darauf achten, dass das Becken nicht zu weit absinkt.
Firm heißt nicht unbequem hart.
Das persönliche Empfinden
Manche fühlen sich auf einer strafferen Oberfläche sicher und gut gestützt, andere entspannen erst, wenn die oberen Polsterschichten weich nachgeben. Firm bedeutet deshalb nicht, dass eine Matratze unbequem hart ist: Eine hochwertige feste Matratze kann oben angenehm gepolstert sein und darunter trotzdem kräftig stützen.
Teil eines Systems
Beim Boxspringbett arbeitet nicht nur die Matratze. Der gefederte Boxspring nimmt einen Teil der Last auf, Matratze und Topper sorgen für Einsinken und Druckverteilung. Der Härtegrad gehört deshalb immer zum gesamten Schlafsystem.
Nehmen Sie sich Zeit zum Probeliegen
In unseren Filialen prüfen die COCOON-Schlafberater, wie Schulter, Becken und Wirbelsäule auf den verschiedenen Matratzen liegen. Liegen Sie dabei nicht nur ein paar Sekunden auf dem Rücken, sondern in Ihrer gewohnten Schlafposition, und vergleichen Sie mehrere Modelle direkt. Mehr zu den Gewichtsklassen lesen Sie im Beitrag Die Matratze: hart oder weich?


