Pillow Top oder klassische wendbare Matratze? Beide bieten hervorragenden Schlafkomfort, unterscheiden sich aber in Aufbau, Pflege und Liegegefühl.
Die Pillow-Top-Matratze
Bei einer Pillow-Top-Matratze ist eine zusätzliche Komfortschicht fest auf der Oberseite vernäht. Schon beim ersten Hinlegen fühlt sie sich anschmiegsam an; darunter übernimmt der Taschenfederkern die eigentliche Unterstützung. Praktisch: Matratze und Auflage bilden eine Einheit, nichts kann verrutschen. Die Modelle von Sleep Sense haben zusätzlich einen festen Boden und lassen sich auf einem Boxspring oder einem geeigneten vorhandenen Bettgestell verwenden.
Gewendet wird eine Pillow-Top-Matratze nicht, weil der Komfortaufbau nur oben sitzt. Sofern der Hersteller es erlaubt, kann sie regelmäßig von Kopf zu Fuß gedreht werden.
Die wendbare Matratze
Bei einer wendbaren Matratze sind beide Seiten zum Schlafen aufgebaut. Regelmäßiges Drehen und Wenden verteilt die Belastung und hilft, Form und Funktion der Polsterung lange zu erhalten. Viele traditionelle Modelle von King Koil, Avebury und Staples folgen diesem Prinzip.
Welche Bauart besser ist, lässt sich nicht pauschal sagen.
Separater Topper: mehr Freiheit
Ein separater Topper lässt sich passend zum gewünschten Liegegefühl wählen und später unabhängig von der Matratze austauschen. Dafür sind mehr Teile zu pflegen und beim Beziehen zu berücksichtigen.
Welche passt zu Ihnen?
Wer eine unkomplizierte Lösung mit sofort weichem Liegegefühl sucht, wird mit einem Pillow Top glücklich. Wer Wert auf beidseitige Nutzung, natürliche Polsterlagen und eine flexible Zusammenstellung legt, sollte sich wendbare Matratzen mit separatem Topper ansehen. Am besten probieren Sie beides in einer unserer Filialen aus.


