Hat sich das Schlafzimmer tagsüber aufgeheizt, wird selbst das schönste Bett schnell ungemütlich. Mit dem passenden Schlafsystem und den richtigen Materialien bleibt das Schlafklima trotzdem angenehm.
Luft muss zirkulieren
Am wichtigsten ist eine gute Luftzirkulation. Im Boxspringbett kann die Luft durch den gefederten Unterbau und die Taschenfederkernmatratze besser zirkulieren als in vielen geschlossenen Bettkonstruktionen. Zwischen den Federn bleibt genug Raum, damit sich Wärme und Feuchtigkeit nicht so leicht in der Matratze stauen.
Naturfasern in der Polsterung
Seide, Baumwolle und Kaschmir nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Seide fühlt sich besonders glatt an, Baumwolle ist robust und atmungsaktiv, und Kaschmir gleicht Temperaturen aus – nicht nur im Winter, sondern auch in warmen Nächten.
Der passende Topper
Stark umschließende Schäume empfinden Menschen, die schnell schwitzen, oft als zu warm. Offenporige Materialien, Latex oder Topper mit natürlicher Füllung können eine Alternative sein. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel von Matratze, Topper, Laken und Decke.
Eine Sommerdecke sollte nicht nur dünn sein, sondern Feuchtigkeit regulieren.
Bettwäsche und Decke
Im Sommer eignet sich besonders Bettwäsche aus Mako-Satin: Der glatte Stoff aus feiner Baumwolle fühlt sich frisch an und leitet Feuchtigkeit gut weiter. Wer eine matte, griffige Oberfläche mag, wählt Perkal. Schwere Jersey-Qualitäten speichern dagegen eher Wärme. Eine leichte Sommerdecke rundet das System ab.
Und vor dem Schlafengehen: das Schlafzimmer in den kühleren Abendstunden gründlich lüften und tagsüber direkte Sonne möglichst abhalten. Welches Material am besten zu Ihnen passt, können Sie in unseren Filialen direkt vergleichen.


